Gesundheitscoaching

Johanna Marquard Bayoudh


Schröpfen/ Schröpfkopfmassage

Beim Schröpfen setze ich an mehreren Stellen Gläser auf die Haut, welche, durch ein sehr kurzes erhitzen mit einer Flamme, einen Sog erzeugen. Die Gläser bleiben einige Minuten an Ort und Stelle. Durch das Schröpfen wird die Zirkulation von Blut und Lymphe im Behandlungsgebiet gesteigert. Sichtbar ist die Mehrdurchblutung durch eine auftretende Rötung des Gewebes. Sie bewirkt einerseits eine Erhöhung des Stoffwechsels, andererseits eine verbesserte Versorgung der Zellen. Dadurch erhält der Körper Gelegenheit, Ablagerungen zu lösen und abzutransportieren. 

Oft kommt es im geschröpften Gebiet zu einer Hämatombildung (blaue Flecken), was im Sinne einer Reiztherapie durchaus erwünscht ist. Es veranlasst den Körper, vermehrt Antikörper zu produzieren und sorgt so für eine Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte.


Indikationen:

- Muskuläre Verspannungen

- Rückenschmerzen, Lumbalgien oder Ischialgien

- Migräne, Kopf- oder Nackenschmerzen

- Schwächezustände

- Gelenkserkrankungen

- Atemwegserkrankungen

- Verdauungsbeschwerden

- u.a.m.


Die Schröpfkopfmassage verschiebt die Haut-, Muskel- und Bindegewebsschichten gegeneinander. Dadurch wird die Haut gereizt und kurzfristig rot. Verklebte und verhärtete Faszien (diese gehören zum Bindegewebe und umhüllen Muskeln und Organe) können Ursache sein von Rücken- und Gelenkschmerzen. Verklebte Faszien beeinträchtigen nicht nur Zugkraft und Beweglichkeit der betroffenen Muskelfasern, sie können auch Nerven einengen, was schneidende Schmerzen hervorruft.  


Indikationen:

- Verspannter Rücken

- Müde Beine

- Neigung zu Krämpfen an den Beinen

- Cellulite


Durch das Schröpfen werden Schadstoffe bewegt und über die Blut- und Lymphbahnen ausgeleitet. Ich empfehle Ihnen deshalb, die Ausleitungsorgane Leber und Nieren mit entsprechenden Tees zu unterstützen.